Der östlichste und nördlichste Punkt Zyperns – was man auf der Karpas-Halbinsel sehen kann
Der östlichste Punkt Zyperns — ein Ort, der zugleich auch der nördlichste Punkt der gesamten Insel ist. Er liegt auf der Karpas-Halbinsel und gilt zu Recht als eine der malerischsten Gegenden Nordzyperns. Der Weg dorthin ist lang, aber unglaublich schön: Unterwegs begegnet man bedeutenden Sehenswürdigkeiten, wegen derer sich die Fahrt als eigene Reise lohnt.
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Der östlichste und nördlichste Punkt der Insel
Genau dieser «Schwanz» Zyperns, den Sie auf der Karte sehen, ist gleichzeitig der nördlichste und der östlichste Punkt der Insel. Er befindet sich auf der Karpas-Halbinsel, im Gebiet Nordzyperns.
Geografisch ist dieser Punkt als Kap Zafer Burnu (Zafer Burnu) bekannt, manchmal wird er auch Kap des Apostels Andreas genannt — nach dem nahe gelegenen Kloster.
Vor Ort sehen Sie einen kleinen improvisierten Parkplatz, einen Felsen mit zwei Flaggen — der Türkei und Nordzyperns — sowie ein Gebäude der Küstenwache. Touristische Infrastruktur gibt es hier praktisch nicht, was das Gefühl des Endes der Welt nur noch verstärkt.

Hier befindet sich außerdem ein Schild zum Ende der Wanderroute von den Besparmak-Bergen, einer beliebten siebentägigen Trekkingtour, die in der Gegend von Girne beginnt.

Was man unterwegs sehen kann
Der Weg bis zur äußersten Spitze der Karpas-Halbinsel führt durch viele bedeutende Orte. Obwohl die Strecke nach zyprischen Maßstäben recht lang ist, rechtfertigt sie die aufgewendete Zeit vollkommen.
Wenn es möglich ist, sollte man die Route über Burg Kantara beginnen. Bei klarem Wetter eröffnet sich von hier ein Panoramablick über die gesamte Halbinsel und gleichzeitig auf zwei Teile des Mittelmeers — von Norden und von Süden. Mehr über die Burg kann man in unserem Artikel lesen.
Weiter entlang der Strecke liegt der berühmte Goldene Strand von Karpas, den viele Expats für den besten Strand Nordzyperns halten. Darüber sollte man am besten separat lesen und mindestens einen ganzen Tag zur Erholung einplanen.
Nach dem Strand werden Sie mit ziemlicher Sicherheit die wilden Esel von Karpas antreffen — eines der Symbole der Halbinsel. Wie man richtig und sicher mit ihnen umgeht, empfehlen wir in unserem Artikel nachzulesen.
Der Endpunkt der Route ist das Kloster des Apostels Andreas — die «Kirsche auf der Torte» der gesamten Reise. Es ist von der Straße aus gut sichtbar, doch vor dem Besuch sollte man sich mit den Besuchsregeln des Klosters vertraut machen.

Häufige Fragen
Wie viel kostet der Eintritt zu diesem Ort?
Der Eintritt und die Zufahrt sind vollständig kostenlos. Einen offiziellen Parkplatz gibt es hier nicht — nur einen unbefestigten Weg und den Straßenrand.
Braucht man ein Allradfahrzeug?
Ein Allradfahrzeug ist die komfortablere Option, besonders auf dem letzten Streckenabschnitt. Dennoch kann man den Punkt auch mit einem gewöhnlichen Pkw erreichen. Der schlechteste Weg beginnt nach dem Kloster des Apostels Andreas.
Kann man dort baden?
Das Meer umspült die Halbinsel hier von zwei Seiten, jedoch gibt es keine bequemen und ausgestatteten Zugänge zum Wasser. Auf der Südseite gibt es einen steinigen Strand, aber der Abstieg dorthin ist recht schwierig und nicht für alle geeignet.
Gibt es in der Nähe der Sehenswürdigkeit eine Toilette?
Die Toilette befindet sich neben dem Gebäude der Küstenwache. Wenn dort Mitarbeiter im Dienst sind, kann man sie benutzen, aber man sollte sich im Voraus nicht auf ihre Verfügbarkeit verlassen.
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