Erdogan und Putin besprachen den Nahen Osten
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan führte ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Staatschefs erörterten die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und Russland sowie eine Reihe regionaler und globaler Fragen.
Wie die Kommunikationsdirektion des türkischen Präsidenten mitteilte, erklärte Erdoğan, dass die Türkei Angriffe auf den Iran nicht gutheiße, aber auch Teherans Vergeltungsmaßnahmen gegen Länder der Region nicht unterstütze. Ankara setze die diplomatischen Kontakte mit allen Seiten fort, um Frieden und Stabilität zu wahren.
Der türkische Staatschef betonte zudem die Notwendigkeit, die aggressive Politik der israelischen Regierung zu stoppen, und wies darauf hin, dass Schritte zur Änderung des Status von Jerusalem unzulässig seien.
Darüber hinaus erörterten die Parteien die Lage in Syrien, wo laut Erdoğan die Festigung der Stabilität sowohl den Interessen der Türkei als auch Russlands entspricht.
In dem Gespräch wurde auch der Krieg zwischen Russland und der Ukraine angesprochen. Erdoğan erklärte, dass die Bemühungen der Türkei um einen Frieden fortgesetzt werden müssten, und rief alle Seiten auf, Schritte zu vermeiden, die zu einer weiteren Eskalation führen könnten.
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