Türkisch-zyprische Medizinische Vereinigung kündigt Protest an und fordert Rücktritt des Gesundheitsministers
Die Türkisch-Zyprische Medizinische Vereinigung (KTTB) erklärte, dass morgen eine schwarze Flagge am Gebäude der Organisation gehisst wird, als Zeichen des Protests gegen die Zulassung medizinischer Fachrichtungen ohne Prüfungen, Aufsicht und klare Regeln.
In einer offiziellen Erklärung betonte die KTTB, dass die Behörden trotz zahlreicher Warnungen aus der Ärzteschaft einen Weg zu einem System geöffnet haben, das wissenschaftliche Prinzipien, professionelle Arbeit ignoriert und die öffentliche Gesundheit gefährdet.
Die Vereinigung erklärte, dass sie keine medizinische Fachrichtung anerkennt, die vor der Einrichtung eines effektiven und unabhängigen Rates für medizinische und zahnmedizinische Spezialisierungen vergeben wird.
Darüber hinaus beschuldigte die KTTB den Gesundheitsminister, die Interessen der öffentlichen Gesundheit zu verraten, und forderte offiziell seinen Rücktritt.
Die Erklärung lautet:
„Als türkisch-zyprische Ärzte erklären wir, dass der Prozess, der den Weg zur Spezialisierung ohne Prüfungen, Aufsicht und Regeln öffnet, einen inakzeptablen Punkt erreicht hat. Wir protestieren gegen den Ansatz, der Wissenschaft, professionelle Arbeit und öffentliche Gesundheit ignoriert. Bis ein unabhängiger Rat für medizinische und zahnmedizinische Spezialisierungen eingerichtet ist, erkennen wir keine vergebenen Fachrichtungen an und fordern den Gesundheitsminister auf, zurückzutreten.“
Im Rahmen des Protests wird am 27. Januar 2026 (Dienstag) um 13:00 Uhr eine schwarze Flagge am Gebäude der KTTB gehisst. Die Vereinigung hat Vertreter der Medien und der medizinischen Gemeinschaft eingeladen, an der Aktion teilzunehmen.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Projekt Bandabulya für weibliches Unternehmertum in Girne vorgestellt
- Aktion zum Internationalen Frauentag in der TRNZ
- Zahl der Fälle von Gewalt gegen Frauen in der TRNZ gestiegen
- Einwohner des Bezirks Girne vor möglichen Blindgängern gewarnt
- Polizei- und Feuerwehranwärter werden Spender für die Weltknochenmarkspenderdatei

