Schmuggel in Millionenhöhe: Hunderte Smartphones in Ercan beschlagnahmt und hohe Geldstrafe verhängt

Eine große Ladung nicht deklarierter Mobiltelefone wurde beim Zoll in Ercan entdeckt und beschlagnahmt. Dies teilte die Zoll- und Akziseverwaltung mit und betonte, dass die Operation Teil eines verstärkten Kampfes gegen den Schmuggel sei.
Der Vorfall ereignete sich am 27. April 2026 während einer physischen Frachtkontrolle. In der Verpackung wurde ein verstecktes Fach gefunden, dessen Inhalt nicht mit den deklarierten Dokumenten übereinstimmte. In dem Versteck befanden sich moderne Smartphones: 126 Geräte des Typs iPhone 17 Pro Max (256 GB), 40 iPhone 17 Pro (256 GB), 25 iPhone 17 Pro Max (512 GB) und 20 Samsung S26 Ultra (512 GB). Keines davon war in den Begleitpapieren aufgeführt.
Der gesamte Handelswert der beschlagnahmten Produkte wird auf etwa 210.000 Dollar geschätzt. Wegen Verstoßes gegen die Zollgesetzgebung wurde eine Geldstrafe in Höhe von 630.000 Dollar verhängt – das Dreifache des Warenwerts.
Im Zuge der Ermittlungen wurden auch Unstimmigkeiten zwischen der Zollerklärung des Unternehmens und den bei der Behörde für Informations- und Kommunikationstechnologien eingereichten Dokumenten festgestellt. Der Fall wurde am 29. April an das Polizeirevier Demirhan übergeben und anschließend an die Justizbehörden weitergeleitet.
Die Behörden merkten an, dass das Verfahren trotz der in den sozialen Netzwerken kursierenden Gerüchte zügig und transparent durchgeführt wurde. Die Zoll- und Akziseverwaltung betonte, dass die Kontrollen fortgesetzt werden und der Kampf gegen die illegale Einfuhr von Waren Priorität bleibt.
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