Lefke fordert Ordnung: Umweltschützer weisen auf Probleme bei Infrastruktur, Sauberkeit und Stadtbild hin

Der Umweltverband Lefke erklärte, dass sich im Bezirkszentrum und in den Dörfern der Gemeinde ernsthafte Probleme mit der Infrastruktur, der Stadtgestaltung und dem äußeren Erscheinungsbild der Stadt angesammelt haben. Ihren Angaben zufolge sind viele Bushaltestellen verrostet und wirken verlassen, Schilder an historischen Objekten sind verblasst, und Verkehrszeichen fehlen teilweise oder befinden sich in schlechtem Zustand — all dies beeinträchtigt sowohl die Sicherheit als auch die Wahrnehmung des Gebiets.
Gesondert wird darauf hingewiesen, dass in der Regenzeit regelmäßig große Pfützen und Wasseransammlungen auf den Straßen entstehen, was nach Ansicht der Verfasser des Schreibens auf Mängel im Regenwassersystem hinweist. Zu den weiteren Kritikpunkten zählen eine schwache Straßenbeleuchtung, der Mangel an öffentlichen Toiletten und deren unzureichender Zustand sowie fehlende angemessene Pflege des historischen Erbes.
In der Erklärung wird betont, dass die Situation nicht nur das Zentrum von Lefke betrifft: Nach Angaben der Organisation gibt es ähnliche Probleme auch in den Gemeindedörfern. Außerdem wird der Zustand des Gebiets am Grenzübergang Aplıç kritisiert, der den ersten Eindruck bei den Einreisenden in die Region prägt.
Die Organisation rief die Behörden dazu auf, auf „temporäre Flicklösungen“ zu verzichten und zu systemischen Lösungen überzugehen — mit Planung, Finanzierung und Kontrolle in Zusammenarbeit lokaler und zentraler Strukturen.
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