Maul- und Klauenseuche erreicht kritische Schwelle auf Zypern: Keulung abgeschlossen und Massenimpfung gestartet
Die griechisch-zypriotische Veterinärvereinigung und der Verband der Kleinviehhalter erklärten am 31. März 2026, dass die Situation der Maul- und Klauenseuche auf Zypern ein kritisches Stadium erreicht hat. Tierärzte stellen eine weite Verbreitung der Krankheit fest und ergreifen Notfallmaßnahmen zu ihrer Eindämmung.
Nach Angaben der Organisationen wurde in den Betrieben, in denen MKS festgestellt wurde, die Keulung infizierter Tiere abgeschlossen und fast der gesamte Bestand hat die erste Impfdosis erhalten. In Larnaka wurde bereits mit der Verabreichung der zweiten Dosis begonnen. Die Behörden haben das Weiden außerhalb von Farmen verboten; daher werden die Herden ausschließlich mit Futtermitteln gefüttert, was zu einem Mangel an Futtervorräten und sinkenden Lagerbeständen geführt hat.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Lieferungen von Schweineimpfstoffen noch heute erwartet werden, woraufhin die Impfungen in Schweinezuchtbetrieben unverzüglich beginnen werden. Branchenvertreter warnen vor möglichen Engpässen bei der Futterversorgung und bitten die Landwirte, die tierärztlichen Vorschriften strikt einzuhalten.
Praktischer Nutzen für die Bewohner: Tierhalter sollten das Verbot der Weidehaltung unverzüglich umsetzen und den Anweisungen der Tierärzte folgen; Verbrauchern und Landwirten wird empfohlen, offizielle Meldungen über Änderungen bei der Futterversorgung und den Fortgang der Impfungen zu verfolgen.
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