Zwei Zyperngriechen am Grenzübergang Metehan festgenommen: 3,5 g Kokain beschlagnahmt
Am 12. Februar 2026 nahmen Beamte der Abteilung für Drogenbekämpfung und Schmuggelprävention am Kontrollpunkt Metehan in Lefkoşa zwei Zyperngriechen fest — R.Z. (männlich, 60 Jahre) und S.S. (weiblich, 41 Jahre) —, die nach Nordzypern einreisten. Beide wurden wegen des Verdachts auf Kokainbesitz vor Gericht gestellt, und ihre Untersuchungshaft wurde um 7 Tage verlängert.
Nach Angaben der Polizei wurden gegen 20:00 Uhr bei der Kontrolle eines Fahrzeugs, das von R.Z. gefahren wurde und in dem S.S. Beifahrerin war, etwa 3,5 Gramm einer Substanz entdeckt, bei der es sich vermutlich um Kokain handelt. Zudem wurden elektronische Waagen mit mutmaßlichen Drogenspuren sichergestellt. Alle aufgefundenen Gegenstände wurden als Beweismittel registriert.
Die Verdächtigen wurden unmittelbar nach der Tat festgenommen, und eine Untersuchung wurde eingeleitet. Zuvor hatte das Gericht eine dreitägige Polizeigewahrsam angeordnet, in deren Verlauf die sichergestellten Proben zur Analyse geschickt wurden. Die Polizei teilte mit, dass die Ergebnisse der Gutachten noch ausstehen und weitere Zeugenaussagen aufgenommen werden müssen.
Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass gegen S.S. bereits ein offenes Verfahren wegen des Besitzes von Kokain und Methamphetamin in Girne vorliegt. Die Polizei beantragte die Verlängerung der Haftzeit um weitere 7 Tage, um die Ermittlungen abzuschließen; das Gericht gab diesem Antrag statt.
Kontrollen an den Übergangsstellen werden im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen durchgeführt. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort; Laborergebnisse zu dem Fall werden erwartet.
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