Nordzypern verschärft Strafen für Tierquälerei
Das Parlament der TKR hat Änderungen im Tierschutzgesetz verabschiedet, was einen bedeutenden Schritt in der rechtlichen Anerkennung darstellt. Laut der neuen Gesetzgebung werden Tiere nicht mehr als "Eigentum" betrachtet, sondern als lebende Wesen anerkannt. Das überarbeitete Gesetz zielt darauf ab, härtere Strafen für Tierquälerei zu verhängen.
Der Gesetzentwurf, der im Januar 2025 vorgestellt wurde, erhielt starke Unterstützung von Tierrechtsorganisationen. Nach den neuen Bestimmungen wird das Töten eines Tieres nun mit Freiheitsstrafe bestraft.
Im Gespräch mit Kıbrıs Postası beschrieb Nursel Karabetça, Co-Vorsitzende des Tierschutzkomitees der Türkisch-Zypriotischen Anwaltskammer, die Änderungen im Strafgesetzbuch als einen wichtigen Fortschritt.
Tierkämpfe sind bereits durch das Tierschutzgesetz verboten. Diese Bestimmung wurde jedoch aus dem ursprünglichen Entwurf der Änderungen entfernt, der zurück an das Komitee gesandt wurde, und fand keinen Eingang in die endgültige Fassung des Gesetzes.
Mit den neuen Regelungen wurden mehrere Straftaten gegen Tiere, die zuvor nicht im Strafgesetzbuch behandelt wurden, nun kriminalisiert. Dazu gehören Vergewaltigung, Entführung, Verletzung, Schaden, das Aussetzen in gefährlichen Bedingungen und die illegale Ergreifung von Tieren.
Wichtige Änderungen in der Gesetzgebung:
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Tiermissbrauch wird nun mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft.
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Personen, deren Fahrlässigkeit zum Tod eines Tieres durch langandauernde Misshandlung führt, können mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.
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Bestimmte Straftaten führen zunächst zu einer Geldstrafe, aber wiederholte Verstöße führen zu Freiheitsstrafe.
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Die Polizei wird nun für die Untersuchung von Straftaten gegen Tiere zuständig sein.
Es ist wichtig zu beachten, dass das neue Gesetz noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht wurde.

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