Zulage für Januar–März wird Ende April ausgezahlt — TRNZ-Finanzminister
Der Finanzminister der TRNZ, Özdemir Berova, erklärte am 19. März 2026 im Fernsehsender BRT, dass die Anpassungen für die gestiegenen Lebenshaltungskosten für Januar, Februar und März Ende April in den Gehaltszahlungen in Nordzypern berücksichtigt werden.
Laut Berova hat das Finanzministerium die 10%ige Mehrwertsteuer auf Treibstoffakzisen vorübergehend für eine Woche ausgesetzt, wodurch der Staat auf Einnahmen von rund 40 Millionen Lira verzichtete. Die Entscheidung wurde getroffen, um drastische Preissprünge vor dem Hintergrund regionaler Konflikte und rapider Schwankungen der Weltmarktpreise für Öl zu dämpfen. Der Minister merkte an, dass Diesel (Heizöl) ohne diese Intervention um etwa 35 Lira teurer geworden wäre, es der Regierung jedoch gelang, den Anstieg auf etwa 10 Lira zu begrenzen; andernfalls hätte eine zusätzliche Erhöhung von etwa 12 Lira gedroht.
Berova nannte zudem Budgetparameter: Das prognostizierte Nettodefizit liegt bei 25,5 Mrd. Lira, die aktuelle Schuldenlast bei etwa 3 Mrd. Lira und die durchschnittlichen monatlichen Gehaltszahlungen bei etwa 5,7 Mrd. Lira. Ein Einnahmenrückgang von etwa 1,5 Mrd. Lira im Vergleich zur Februar-Prognose von 9,5 Mrd. Lira wird erwartet. Nach seiner Einschätzung wird die Einführung der Kompensationen für das erste Quartal die öffentlichen Finanzen mit etwa 400 Mio. Lira belasten, während ein Sparpaket bis Jahresende Einsparungen von rund 3 Mrd. Lira bringen soll. Berova betonte, dass die nächste Neuberechnung der Zulage in neun Monaten geplant ist, um Vorhersehbarkeit für Wirtschaft und Bürger zu gewährleisten.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Lefkoşa fanden umfangreiche Übungen zur humanitären Reaktion der TSKR und der Türkei statt
- Steuerämter der TRNZ öffnen am Samstag wegen Fristende für Steuererklärungen
- Neues Krankenhaus in Girne bereitet sich nach Abschluss der Bauarbeiten auf die Eröffnung vor
- Die Polizei verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen zum Feiertag und ruft zur Vorsicht im Straßenverkehr auf
- Im House of Lords wurde erneut über Zypern gesprochen: Ein britischer Lord beschuldigte die Republik Zypern des Scheiterns der Verhandlungen

