UN weist auf Probleme bei den Rechten von Zyperntürken aus gemischten Ehen hin
Der zyperntürkische Führer Tufan Erhürman gab eine Erklärung zum Bericht des UN-Ausschusses zur Beseitigung rassischer Diskriminierung vom 1. Mai 2026 ab, in dem die Frage der Rechte von Kindern aus gemischten Ehen aufgeworfen wird. Das Dokument drückt Besorgnis über bestehende Hindernisse bei der Ausübung ihrer Bürgerrechte aus.
Laut Erhürman enthält der Bericht eine Empfehlung an die griechisch-zyprische Seite, diese Einschränkungen auf nichtdiskriminierender Basis aufzuheben. Er wies darauf hin, dass ähnliche Schlussfolgerungen bereits zuvor im Bericht des UN-Hochkommissars für Menschenrechte festgehalten wurden.
Der Politiker betonte, dass das Problem trotz einzelner Schritte und Teilreformen ungelöst bleibt. Insbesondere geht es um Schwierigkeiten bei der Erlangung der Unionsbürgerschaft für zyperntürkische Kinder aus gemischten Familien.
„Die Probleme bezüglich der EU-Staatsbürgerschaft unserer Kinder bestehen fort. Wir setzen unsere Bemühungen fort, diese Praxis zu beenden, die aus menschenrechtlicher Sicht inakzeptabel ist“, erklärte Erhürman.
Er fügte hinzu, dass die Arbeit zum Schutz der Rechte dieser Bürgerkategorie auf allen internationalen Plattformen fortgesetzt wird, bis eine vollständige Lösung erreicht ist.
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