Üstel: „Feindselige Schritte des Südens untergraben das Vertrauen zwischen den Gemeinschaften Zyperns“

Der Premierminister von Nordzypern, Ünal Üstel, erklärte, dass die jüngsten Handlungen und die Rhetorik der griechisch-zyprischen Regierung von wachsenden Spannungen und einer anhaltend feindseligen Haltung gegenüber der türkisch-zyprischen Bevölkerung zeugen. Dies zeige sich laut Üstel besonders in öffentlichen Erklärungen und Initiativen, die er als gegen die Symbole und Identität der türkischen Zyprioten gerichtet ansieht.
Im Zentrum der Kritik standen Berichte der griechisch-zyprischen Presse über die Notwendigkeit, die Flagge der TRNZ im Rahmen sogenannter „vertrauensbildender Maßnahmen“ von den Bergen zu entfernen. Üstel bezeichnete diese Forderungen als inakzeptabel und betonte, dass die Flagge ein Symbol für die Unabhängigkeit des türkisch-zyprischen Volkes sei und nicht zur Debatte stehe.
Er verurteilte auch scharf die Initiativen zur Umbenennung von Straßen, die nach dem Gründer der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, benannt sind. Insbesondere erwähnte er die Entscheidung zur Umbenennung der Atatürk-Straße in Paphos und bezeichnete dies als Ausdruck eines feindseligen Ansatzes.
Üstel merkte an, dass solche Aktionen unter dem Deckmantel der Vertrauensbildung dieses in Wirklichkeit zerstören und die Spaltung zwischen den beiden Gemeinschaften vertiefen. Er betonte, dass die türkisch-zyprische Seite ihre Symbole, ihre Eigenstaatlichkeit und ihre Verbindungen zur Türkei weiterhin schützen werde.
Seinen Worten zufolge erwartet das türkisch-zyprische Volk gegenseitigen Respekt und betont, dass es die religiösen und nationalen Symbole der anderen Seite stets respektiert hat. Abschließend erklärte er, dass die Flagge am Beşparmak-Gebirge (Fünf-Finger-Gebirge) ein unveränderliches Symbol für die Präsenz der türkischen Zyprioten auf der Insel bleiben werde.
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