Sechs Personen in Lefkoşa wegen gefälschter Mietverträge festgenommen
In Lefkoşa, Nordzypern, hat ein Gericht am 20. März 2026 sechs Verdächtige im Fall gefälschter Mietverträge für drei Tage in Untersuchungshaft genommen. Die Verdächtigen – Y.E., G.B., S.B., B.Ç., G.J. und M.M. – wurden nach ihrer Festnahme dem Gericht vorgeführt, wie der Polizeibeamte E.Y. von der Kriminalabteilung der Polizei Lefkoşa mitteilte.
Nach Angaben der Polizei erstellte Y.E. am 13. März 2026 in einer Wohnung in Ortaköy fingierte Mietverträge auf die Namen von G.B. und S.B. unter Beteiligung von B.Ç., G.J. und M.M., obwohl die genannten Personen nicht in Lefkoşa wohnhaft waren. S.B. reichte einen der gefälschten Verträge beim Finanzamt von Lefkoşa ein und legte dasselbe Dokument später bei der Einwanderungsbehörde in Girne vor, um eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen, was zur Aufdeckung der Fälschung führte.
Die Polizei erklärte, dass die Verdächtigen die Erstellung der Dokumente teilweise gestanden haben und dass Handschriftproben sowie Unterschriften für ein Gutachten sichergestellt wurden. Zudem wird ihr rechtlicher Status überprüft. Richter S.G. gab nach Prüfung der Unterlagen dem Antrag der Polizei auf eine dreitägige Inhaftierung statt.
Dieser Fall verdeutlicht, dass die Einwanderungs- und Strafverfolgungsbehörden eingereichte Dokumente gründlich prüfen und rechtliche Schritte bei Urkundenfälschung einleiten.
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