140.000 € für Limousinen: Brüssel erstattet Kosten für EU-Gipfel auf Zypern
Die zyprische Regierung hat rund 140.000 Euro für die Miete von 12 gepanzerten Limousinen ausgegeben, um die EU-Spitzen während des informellen Gipfels in dieser Woche zu befördern. Es wird erwartet, dass diese Kosten aus dem Haushalt der Europäischen Union erstattet werden.
Medienberichten zufolge wurden die Fahrzeuge — allesamt BMW 7er Modelle — für einen Zeitraum von 10 Tagen aus Deutschland geliefert. Die Mietkosten beliefen sich auf etwa 14.000 Euro pro Tag, was rund 1.166 Euro pro Fahrzeug täglich entspricht.
Der Gipfel fand in der Marina Ayia Napa und im Konferenzzentrum Filoxenia statt. Um die Sicherheit der Staats- und Regierungschefs sowie der hochrangigen Vertreter der Europäischen Kommission zu gewährleisten, war ein Transport mit hohem Schutzniveau erforderlich. Die Behörden wiesen darauf hin, dass Details der Ausschreibung aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben wurden.
Nach Abschluss der Veranstaltung werden die Fahrzeuge ins Ausland zurückgebracht.
Parallel dazu besteht ein separater Vertrag über die Miete von 60 Fahrzeugen der BMW 5er Reihe für die Zwecke der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft. Die Kosten hierfür werden auf rund 1 Million Euro für sieben Monate geschätzt. Die Fahrzeuge werden für den Transport von Delegationen, Beamten und Verwaltungspersonal genutzt.
Eine ähnliche Praxis wurde bereits früher angewandt: Während der zyprischen EU-Präsidentschaft im Jahr 2012 wurden ebenfalls BMW-Fahrzeuge gemietet, von denen einige später verkauft wurden. Es wird erwartet, dass ein ähnliches Schema auch nach Ende des laufenden Vertrags umgesetzt werden könnte.
Die Behörden betonen, dass ein erheblicher Teil der Kosten für die Organisation der Präsidentschaft, einschließlich Transport und Logistik, aus EU-Mitteln gedeckt wird.
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