66 % der Familien auf Zypern haben finanzielle Schwierigkeiten
Etwa 66 % der Haushalte auf Zypern gaben an, Schwierigkeiten zu haben, ihre finanziellen Verpflichtungen auf Basis ihres Einkommens zu erfüllen. Dies geht aus einer Studie zum Verbraucherverhalten für das Jahr 2026 hervor, die von der Pancyprian Association of Consumers and Quality of Life in Zusammenarbeit mit Cypronetwork durchgeführt wurde.
Nur 34 % der Befragten gaben an, dass ihre Familien die Ausgaben ohne größere Probleme bewältigen. Gleichzeitig gaben 26 % an, leichte Schwierigkeiten zu haben, 25 % decken ihre Ausgaben nur mühsam, 13 % sind mit ernsthaften finanziellen Problemen konfrontiert und 2 % gaben an, dass ihr Überleben gefährdet sei.
Fast neun von zehn Verbrauchern stellen steigende Preise fest, insbesondere bei Lebensmitteln, Gütern des täglichen Bedarfs und Strom. Aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise hat jeder Vierte seine Fahrten eingeschränkt, und zwei Drittel der Familien berichteten von gestiegenen Strom-, Wasser- und Telekommunikationsrechnungen.
Zudem haben mehr als 40 % der Befragten Bankkredite, wobei die Mehrheit diese als schwere finanzielle Belastung empfindet. Etwa 30 % der Befragten gaben eine übermäßige Verschuldung an.
Als Hauptprobleme nennen die Einwohner steigende Preise (63 %), Korruption (56 %) und Energiekosten (48 %). Zudem äußerten viele Umfrageteilnehmer Pessimismus in Bezug auf die Wirtschaft: Jeder Dritte erwartet eine Verschlechterung.
Die Studie wurde im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 9. März 2026 unter 1.000 Personen durchgeführt.
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