Cyprus, Nicosia

AKEL: Preiskrise auf Zypern braut sich zusammen, Sofortmaßnahmen vorgeschlagen

23.03.2026 / 12:15
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Vakis Charalambous, Leiter der Energieabteilung und Kandidat der AKEL-Partei in Nikosia, sprach in der Morgensendung des Radiosenders Astra über das Risiko einer Preiskrise auf Zypern und das Fehlen eines Aktionsplans der Regierung.

Ihm zufolge betrifft die aktuelle Situation nicht nur den Energiesektor, sondern die gesamte Lieferkette, und es wird erwartet, dass sie sich aufgrund der Kriegsfolgen verschärft. Charalambous betonte die hohe Abhängigkeit der zyprischen Wirtschaft vom Öl und die Notwendigkeit dringender Maßnahmen, um eine Verschlechterung der Einkommen der Bürger zu verhindern.

AKEL schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor: die Abschaffung oder Abmilderung von „grünen“ Steuern, die Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom auf ein dauerhaftes Niveau von 5%, die Ausweitung der automatischen Aufnahme aller anspruchsberechtigten Empfänger in das Sondertarifnetz der EAC (Electricity Authority of Cyprus) und die schrittweise Abschaffung der Doppelbesteuerung auf Kraftstoffe. Er besteht zudem auf Prüfungen und mehr Transparenz bei der Kraftstoffpreisgestaltung.

Darüber hinaus empfahl Charalambous eine Kampagne zur Tourismusförderung und Unterstützung des Inlandstourismus sowie die Erstellung von Hilfsszenarien für kleine und mittlere Unternehmen sowie Kreditnehmer. Die Finanzierung soll durch Emissionsauktionen, die Besteuerung von Übergewinnen, die Einführung einer Solidaritätsabgabe für Banken und Erneuerbare-Energien-Unternehmen sowie EU-Mittel erfolgen.

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