Internetbetrüger stehlen über 93.000 Euro von einem Unternehmen in Nikosia
Die Polizei in Nikosia untersucht einen neuen Fall von Internetbetrug, bei dem einem Unternehmen mehr als 93.000 Euro gestohlen wurden.
Wie die Strafverfolgungsbehörden mitteilten, erhielten Unternehmensvertreter eine E-Mail, die angeblich im Namen einer Partnerorganisation versandt wurde, mit der Bitte, eine Rechnung für erbrachte Dienstleistungen zu begleichen. Später erhielt das Unternehmen eine weitere E-Mail von einer ähnlichen Adresse, in der mitgeteilt wurde, dass die Zahlung auf ein anderes Bankkonto überwiesen werden müsse.
Den Anweisungen folgend überwies das Unternehmen 93.200 Euro auf ein Bankkonto in einem europäischen Land. Später stellte sich heraus, dass die E-Mail von Betrügern gesendet worden war, die die E-Mail-Adresse des Partnerunternehmens gefälscht hatten.
Die Ermittlungen werden von der Abteilung für Wirtschaftskriminalität der Polizei Nikosia geführt.
In diesem Zusammenhang fordert die Polizei Unternehmen und Bürger auf, solche E-Mails vor der Begleichung von Rechnungen stets zu prüfen und Zahlungen telefonisch über bekannte und verifizierte Kontakte zu bestätigen. Außerdem wird Firmeninhabern und Geschäftsführern empfohlen, ihre Mitarbeiter über solche Betrugsmaschen zu informieren und Verfahren zur Prüfung von Zahlungsaufforderungen einzuführen.
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