Kolumbianische Staatsbürgerin nach Hauseinsturz in Limassol vermisst
Die Familie der 27-jährigen kolumbianischen Staatsbürgerin Leonela Aleman hat nach ihrem Verschwinden in Limassol die zyprischen Behörden und die Öffentlichkeit um Hilfe gebeten. Die junge Frau wird seit dem 11. April vermisst — das letzte Signal ihres Mobiltelefons wurde in einem Gebäude in der Aeschylus-Straße 7 geortet, das später einstürzte.
Leonela arbeitete als Content Creator und kam Anfang April nach Zypern. Am 31. März flog sie von Barranquilla nach Bogota, reiste dann über Istanbul auf die Insel und ließ sich in einem Gebäude im Viertel Germasogeia nieder.

Nach ihrem Verschwinden erfuhren die Angehörigen, dass das Haus, in dem sie wohnte, eingestürzt war. Zwei Leichen wurden aus den Trümmern geborgen: Eine wurde als eine Person namens Dex identifiziert, die zweite bleibt unbekannt — eine DNA-Analyse wird derzeit durchgeführt.
Die Familie gibt an, bisher keine genauen Informationen über Leonelas Schicksal erhalten zu haben. Die Angehörigen teilten zudem mit, dass sie den Kontakt zu ihrem ehemaligen Partner verloren haben.
Die Großmutter des Mädchens, Asela Ayala, wandte sich mit einer Bitte um Hilfe an die Öffentlichkeit. Die Mutter, Luz Marina Morales, erklärte, dass sie nicht über die Mittel verfüge, um nach Zypern zu fliegen und sich persönlich an der Suche zu beteiligen. Ihren Angaben zufolge haben Anfragen bei offiziellen Stellen bisher keine konkreten Ergebnisse erbracht.
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