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Israel fängt Global Sumud-Flottille im östlichen Mittelmeer ab: Schiff befand sich in der Nähe von Zypern

18.05.2026 / 12:02
Nachrichtenkategorie

Die israelische Marine hat eine Operation zur Abfangung der Global Sumud-Flottille gestartet, die sich auf einer humanitären Mission im Gazastreifen befand іnd beabsichtigte, die Seeblockade der Region anzufechten.

Nach Angaben von Teilnehmern wurden in internationalen Gewässern des östlichen Mittelmeers israelische Kriegsschiffe gesichtet, woraufhin die Ausschiffung von Marinesoldaten auf eines der Schiffe begann. Auf verbreiteten Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Spezialeinheiten die Kontrolle über ein Schiff der Flottille übernehmen.

Es wird angemerkt, dass die Route durch die Gewässer südlich und südwestlich von Zypern verlief, es liegen jedoch keine offiziellen Berichte über eine Beteiligung der Republik Zypern an der Operation vor. Zypern war nicht an der Abfangung beteiligt, unternahm keine Maßnahmen zur Festhaltung oder Eskortierung der Schiffe und meldete auch keine logistische Unterstützung für die Konfliktparteien.

Vor Beginn der Operation warnte die israelische Seite die Teilnehmer der Flottille und forderte sie auf, den Kurs zu ändern und umzukehren. Die Organisatoren der Global Flotilla erklärten, dass zwei Kriegsschiffe in der Nähe ihrer Schiffe gesichtet wurden und der Kontakt zu einem der Schiffe nach Beginn der Verfolgung abriss.

In Israel wurden solche Missionen zuvor als „Medienaktionen“ bezeichnet, wobei behauptet wurde, dass die Organisatoren sich weigern, humanitäre Fracht über offizielle Kanäle zur anschließenden Lieferung nach Gaza zu übergeben.

Die Operation findet vor dem Hintergrund der anhaltenden Kontrolle Israels über die Seeversorgung des Gazastreifens und der Aufrechterhaltung der bestehenden Blockade der Region statt.

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