Foto- und Videoüberwachungskameras haben die Verkehrstoten auf Zypern nicht reduziert
In einer am 7. Januar 2026 veröffentlichten Kolumne der Zeitung „Simerini“ erklärte der Autor Kyriakos Polycarpou, dass Foto- und Videoüberwachungskameras kein Allheilmittel zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten auf Zypern seien.
Der Beitrag führt statistische Daten an: Im Jahr 2025 belief sich die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen auf 45 Personen, was einem Anstieg von 10 % gegenüber 2024 (41 Todesopfer) und von 30 % gegenüber 2023 (34 Todesopfer) entspricht.
Der Autor weist darauf hin, dass die Einführung der Kameras von Aussagen über eine Kontrolle der Situation und eine erwartete Reduzierung der Unfallzahlen begleitet war, diese jedoch durch die tatsächlichen Zahlen nicht bestätigt werden. Zudem wird in der Kolumne darauf hingewiesen, dass der Einsatz der Kameras mit höheren Bußgeldern und in einigen Fällen mit ungerechtfertigten Zahlungen für Verkehrsteilnehmer einherging.
Als mögliche Maßnahmen zur Verringerung der Zahl der Unfälle schlägt der Autor vor, das Verkehrsbewusstsein bereits in jungen Jahren zu fördern und die Verantwortung im Straßenverkehr zu stärken. Konkrete Vorschläge umfassen strengere Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren roter Ampeln, die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer sowie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.
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