Zypern verstärkt Sicherheitsmaßnahmen: Nationaler Sicherheitsrat hielt außerordentliche Sitzung ab
Die Republik Zypern bleibt ein „zuverlässiger Pfeiler der Sicherheit und des humanitären Beitrags in der Region“. Dies erklärte Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis nach einer außerordentlichen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates.
Ihm zufolge fand die Sitzung im Rahmen einer laufenden Bewertung der Lage im Nahen Osten und der Koordinierung staatlicher Dienste statt. Die Teilnehmer analysierten die Situation umfassend und bewerteten die Risiken für die regionale Stabilität sowie den humanitären Bedarf.
Auf der Insel wurden bereits verstärkte Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die gemäß den geltenden Protokollen umgesetzt werden. Letymbiotis betonte, dass Zypern in ständiger Abstimmung mit seinen Partnern in der Europäischen Union und den Ländern der Region stehe.
In den letzten zwei Tagen führte Präsident Nikos Christodoulides Telefonate mit internationalen Staats- und Regierungschefs, darunter die EU-Spitze sowie die Führer der VAE, Katars, Bahrains, Jordaniens, Frankreichs, des Libanon, Italiens und Großbritanniens.
Zeitgleich nahm Außenminister Constantinos Kombos an einer außerordentlichen Sitzung des EU-Außenministerrates zur Lage in der Region teil.
Letymbiotis teilte mit, dass der ESTIA-Plan zur Evakuierung von Bürgern über Zypern noch nicht aktiviert wurde, da bisher kein offizielles Ersuchen eines Staates vorliegt, obwohl drei Länder bereits Vorabkonsultationen durchgeführt haben. Die Behörden seien jedoch in voller Einsatzbereitschaft.
Er bestätigte zudem, dass nach Informationen internationaler Partner keine iranischen Raketen auf Zypern gerichtet waren. Dies wurde auch in einem Telefonat zwischen dem zypriotischen Präsidenten und dem britischen Premierminister Keir Starmer bestätigt.
„Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit zu gewährleisten“, betonte Letymbiotis.
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