Zyprische Schuler sitzen wegen Uberschwemmung in der Schweiz fest
Eine Gruppe zypriotischer Schuler und ihre Lehrer sind aufgrund der schweren Unwetter in der Schweiz gestrandet. Sie sind in Sicherheit, und es werden Ma?nahmen fur ihre Ruckkehr getroffen.
Lokalen Medienberichten zufolge befand sich eine Gruppe von 65 Schulern der vierten Klasse in Begleitung von sechs Lehrern einer englischen Schule auf einer Bildungsreise in der Schweiz. Sie sa?en wahrend eines Ausflugs in der Nahe der sudlichen Grenze zu Italien fest, als heftige Regenfalle Erdrutsche und lang anhaltende Stromausfalle auslosten.
Das zyprische Au?enministerium hat bestatigt, dass alle zyprischen Schuler und ihre Lehrer derzeit in einem Hotel untergebracht sind und ihr Leben und ihre Gesundheit nicht in Gefahr sind. Aufgrund des anhaltenden schlechten Wetters konnen sie jedoch nicht nach Hause zuruckkehren.
Das Au?enministerium steht in direktem Kontakt mit der zypriotischen Botschaft in Rom, die bei der Schweiz akkreditiert ist, sowie mit allen relevanten Parteien. Berichten zufolge stimmt sich Au?enminister Konstantinos Kombos personlich mit den Behorden ab und kommuniziert mit den Eltern der Schuler.
Auch Bildungsministerin Athena Michaelidou steht in dieser Angelegenheit in standigem Kontakt mit dem Au?enministerium. Die Behorden ergreifen alle erforderlichen Ma?nahmen, um die sichere Ruckkehr der Schulergruppe nach Zypern zu ermoglichen.
Am vergangenen Wochenende kam es in der Sudwestschweiz zu schweren Regenfallen, die zu Uberschwemmungen und Erdrutschen fuhrten. Vier Menschen kamen dabei ums Leben, zwei weitere werden vermisst. Uber 600 Menschen wurden in Notunterkunfte evakuiert.

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