Larnaka beginnt mit Inspektionen von Hochrisikogebäuden: 563 Fälle in der Warteschlange
Auf Zypern hat die Larnaka District Local Government Organization (DLGO) den Beginn von Vor-Ort-Besichtigungen für etwa 15 bis 20 Gebäude angekündigt, die in der Stadt Larnaka zuvor als Hochrisikogebäude eingestuft wurden. Damit soll die Abarbeitung einer Warteschlange von mehr als 563 mutmaßlich gefährlichen Gebäuden beginnen, die von den bisherigen zuständigen Behörden übernommen wurden. Die Arbeiten starteten im Rahmen der Bemühungen, Gefahren für Menschen zu beseitigen.
Für die Durchführung der Untersuchungen wurde ein sechsköpfiges Team aus Ingenieuren, Technikern und Beamten der DLGO und der Stadtverwaltung von Larnaka zusammengestellt. Laut DLGO ist es das Ziel der Inspektionen, sofortige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu ergreifen.
Die DLGO teilte außerdem mit, dass ein Organisationsplan für die Einrichtung einer spezialisierten Abteilung für gefährliche Gebäude im Bereich Vollstreckung vorbereitet wird. Es ist geplant, die Abteilung mit acht Mitarbeitern zu besetzen, die entweder durch Festanstellungen oder durch befristete Verträge mit qualifizierten Fachkräften aus dem Privatsektor im Rahmen des genehmigten Budgets gewonnen werden sollen.
Parallel dazu wird gemeinsam mit Rechtsberatern eine Analyse der Gesetzgebung durchgeführt, und die Auswahl eines Verwaltungsbeamten mit juristischer Erfahrung zur Stärkung der Rechtsberatung wird fortgesetzt.
Darüber hinaus hat die DLGO eine Ausschreibung für Auftragnehmer zur Erfassung, Bewertung und Klassifizierung von Gebäuden aus der Liste veröffentlicht und beabsichtigt, weitere 114 Gebäude zu inspizieren, die nach Aufnahme der Tätigkeit der Organisation zur Prüfung gemeldet wurden. Die DLGO stellte klar, dass diese Objekte in Einzelfällen bereits in der übernommenen Falldatenbank enthalten sein können.
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