Cyprus, Nicosia

Die Identität des Mannes, der vor der Küste von Avdimou gefunden wurde, ist noch nicht festgestellt — DNA-Ergebnisse werden erwartet

16.01.2026 / 16:12
Nachrichtenkategorie

Die Behörden der Republik Zypern setzen ihre Ermittlungen nach der Entdeckung einer Männerleiche vor der Küste von Avdimou fort. Derzeit ist die Identität des Verstorbenen offiziell nicht bestätigt — eine entscheidende Rolle sollen die Ergebnisse der DNA-Analyse spielen.

Der Leichnam wurde am Mittwoch in einem Küstengebiet gefunden, das unter der Zuständigkeit der britischen Militärbasen auf Zypern steht. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden ließ der Zustand der Verwesung keine sofortige visuelle Identifizierung zu.

Die gerichtsmedizinische Obduktion wurde vom Gerichtsmediziner der britischen Basen durchgeführt. Biologische Proben wurden entnommen, um die Identität des Verstorbenen und die genaue Todesursache festzustellen. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden erwartet.

Die Polizei bestätigt offiziell keinen Zusammenhang zwischen dem gefundenen Leichnam und dem Verschwinden von Wladislaw Baumgertner, dem ehemaligen Leiter des Unternehmens Uralkali. Gleichzeitig berichten mit den Ermittlungen vertraute Quellen, dass einzelne Kleidungsstücke mit der Beschreibung dessen übereinstimmen, was der verschwundene Geschäftsmann getragen haben soll. Endgültige Schlussfolgerungen werden erst nach Abschluss der DNA-Analyse gezogen.

Baumgertner verschwand am 7. Januar, nachdem er sein Haus im Gebiet Pissouri verlassen hatte. Die Suchaktion wurde in dem Gebiet durchgeführt, in dem zuletzt das Signal seines Mobiltelefons registriert wurde, und umfasste Boden-, Küsten- und Luftsuchen. Die Arbeiten wurden durch schwierige Wetterbedingungen erschwert.

Die Strafverfolgungsbehörden betonen, dass in diesem Stadium alle Versionen des Geschehens geprüft werden — von einem Unfall bis hin zu einem möglichen Verbrechen. Die Ermittlungen erklärten zudem, dass bislang keine Anzeichen gewaltsamer körperlicher Verletzungen festgestellt wurden und keine Verbindung zu anderen aufsehenerregenden Fällen, einschließlich des jüngsten Todes eines russischen Diplomaten in Nikosia, festgestellt wurde.

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