Notfallplan für Menschen mit Behinderungen in Zypern nie umgesetzt
Der vor fast zehn Jahren vom zyprischen Zivilschutz vorgestellte Plan „Tripos“ zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen in Notsituationen wurde nie in die Tat umgesetzt.
Die Initiative wurde 2016 angekündigt und sah die Erstellung eines speziellen Registers für Menschen mit Behinderungen und anderen schweren gesundheitlichen Problemen vor. Es wurde davon ausgegangen, dass eine solche Datenbank es den Rettungsdiensten ermöglichen würde, diese Personen schneller zu finden und ihnen bei Naturkatastrophen oder anderen Notfällen die notwendige Hilfe zu leisten.
Doch fast zehn Jahre später bleibt das Schicksal dieses Registers ungewiss. Dies erklärte Dimitris Lambrianides, der Vorsitzende der Paraplegiker-Organisation Zyperns.
Ihm zufolge blieb das Projekt nur auf dem Papier bestehen, ungeachtet seiner Bedeutung für den Schutz der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Die zyprische Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche per Videoanruf
- Starker Gasgeruch in Germasogeia löste Besorgnis unter den Anwohnern aus
- Der Mai war einer der regnerischsten der letzten Jahre auf Zypern
- Zypern verstärkt die Einsatzbereitschaft für die Brandsaison und die Koordinierung mit der UNO
- Die Gehälter der Abgeordneten des neuen zyprischen Parlaments wurden bekannt

