Großangelegte Operation der zyprischen Polizei: 31 illegale Migranten festgenommen

Die Polizei Zyperns hat heute im Morgengrauen eine groß angelegte koordinierte Operation zur Aufdeckung und Festnahme von Drittstaatsangehörigen durchgeführt, die sich illegal im Hoheitsgebiet der Republik aufhalten.
Der Einsatz dauerte etwa sechs Stunden — von 06:00 bis 12:00 Uhr — und umfasste alle Regionen der Insel. Im Verlauf der Operation wurden 31 Personen unterschiedlicher Nationalitäten festgenommen. Sieben von ihnen wurden bereits abgeschoben oder in ihre Herkunftsländer zurückgeführt, für die übrigen Fälle läuft ein beschleunigtes Ausweisungsverfahren.
An der Operation beteiligten sich spezialisierte Einheiten des Ausländer- und Migrationsdienstes (YAM) sowie die Einheit für die Kontrolle der „Grünen Linie“ und das Management der Migrationsströme. Solche Kontrollen sind laut Polizei Teil einer langfristigen staatlichen Strategie zur Migrationskontrolle.
Nach offiziellen Angaben hat sich die Lage auf Zypern in den vergangenen drei Jahren deutlich verändert. Im Jahr 2025 wurden 11.742 Personen von der Insel abgeschoben oder verließen das Land freiwillig, was den Wert von 2024 (10.092 Personen) übersteigt.
Gleichzeitig ist die Zahl der illegalen Einreisen stark zurückgegangen:
• 2022 — 17.434 Personen
• 2024 — 6.109 Personen
• 2025 — 2.444 Personen
Die Polizei betont, dass tägliche Kontrollen und gezielte Einsätze ein zentrales Instrument im Kampf gegen illegale Migration und zur Sicherstellung der Einhaltung des Migrationsrechts bleiben.
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