Auf Zypern ist nach Verbesserung der Bewertungen eine Erhöhung der Renten und des Mindestlohns geplant
Die Regierung in Zypern plant, nach drei neuen Ratingerhöhungen die Renten anzuheben und den Mindestlohn zu erhöhen, wie Regierungskreise berichten. Die Rentenreform wird voraussichtlich zu Beginn des neuen Jahres erfolgen, gefolgt von Diskussionen über die Erhöhung des Mindestlohns.
Die Behörden sind der Ansicht, dass starke wirtschaftliche Indikatoren aktivere Maßnahmen in der öffentlichen Verwaltung ermöglichen. Verbesserte Ratings senken die Staatsverschuldung und erleichtern die Finanzierung von Projekten.
Die Regierung weist auf Vorteile für Haushalte und Unternehmen hin: leichterer Zugang zu Krediten, Zufluss von Investitionen, Schaffung neuer Arbeitsplätze und steigende Einkommen der Bürger. Die Ratings internationaler Agenturen bestätigen laut Behörden die Ergebnisse der durchgeführten Politik.
Die Verwaltung beabsichtigt außerdem, Bildungsreformen fortzusetzen, darunter Änderungen des Bewertungssystems für Schüler, die Erweiterung der Vorschulerziehung ab vier Jahren, die Überarbeitung der Lehrpläne und die Modernisierung der Arbeit der Lehrkräfte.
Im Gesundheitswesen sehen die Pläne Gesetzgebungen vor, um Universitätskliniken als tertiäre Zentren zu betreiben, ein nationales Zentrum für klinische Dokumentation und Qualitätsverbesserung zu schaffen sowie beschleunigte Kliniken in den Notaufnahmen von Nikosia, Paphos, Larnaka und Famagusta einzurichten.
Weitere Reformen umfassen die Schaffung einer Migrationsbehörde, die Verschärfung der Migrationspolitik, die Verlängerung des Mutterschaftsurlaubs von 18 auf 22 Wochen, die Ausweitung des Elternurlaubs, die Einrichtung eines Umweltinspektionsdienstes und die Initiative „Digitaler Bürger“.
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