Fast 1.300 unsichere Gebäude auf Zypern identifiziert
Die Behörden in Zypern haben 1.292 Gebäude als strukturell unsicher identifiziert, was eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Als Reaktion darauf haben die Gesetzgeber einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, um diese Gebäude zu verstärken und mögliche Zusammenbrüche zu verhindern.
Laut dem Bericht verteilen sich die gefährlichen Gebäude wie folgt auf die einzelnen Bezirke:
Nikosia – 618
Limassol – 308
Larnaca – 170
Famagusta – 26
Paphos – 170
Zur Behebung des Problems hat Abgeordneter Marinos Mousiouttas eine Gesetzesänderung vorgeschlagen, die vom Innenminister unterstützt wird. Er betonte, dass die aktuellen Gesetze den Bürgern, beschädigten Gebäuden oder benachbarten Immobilien nicht ausreichend Schutz bieten.
In Nikosia wird die staatliche Finanzierung zur Verstärkung unsicherer Gebäude auf 500.000 € erhöht, mit einem ähnlichen Budget für andere Städte.
"Um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und das Management gefährlicher Gebäude zu verbessern, hat der Parlamentausschuss für Innere Angelegenheiten wesentliche Änderungen der bestehenden Gesetzgebung vorgeschlagen," heißt es in der Erklärung.
Während der Gespräche mit kommunalen Verbänden und lokalen Behörden wurden mehrere Lücken im rechtlichen Rahmen identifiziert, die eine effektive Durchsetzung behindern.
Seit dem 1. April wurde die Verantwortung für die Überwachung unsicherer Gebäude auf die EAC übertragen. Nun schlagen die Gesetzgeber weitere Maßnahmen zur Stärkung der Überwachung und Durchsetzung vor.
Die vorgeschlagenen Änderungen umfassen:
- Vereinfachung des Benachrichtigungsprozesses für Eigentümer
- Erlaubnis von Gerichtsbeschlüssen, um notwendige Sicherheitsmaßnahmen durchzusetzen
- Verbot der Nutzung oder Vermietung unsicherer Gebäude bis zu deren Reparatur
- Anordnung der teilweisen oder vollständigen Abriss gefährlicher Gebäude
- Abschaltung von Wasser und Strom für unsichere Objekte
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