Ministerrat Zyperns prüft umfassendes Entschädigungsprogramm für Brandopfer in Limassol

Heute wird der Ministerrat Zyperns Vorschläge prüfen, die von den Ministerien ausgearbeitet wurden, um den vom großflächigen Waldbrand in der Region Limassol betroffenen Einwohnern Entschädigungen zu gewähren.
Die Landwirtschaftsministerin Maria Panayiotou wird zwei Haupthilfspläne vorstellen. Der erste sieht Entschädigungen für Landwirte für den Verlust ihres Jahreseinkommens vor. Der zweite zielt auf die Unterstützung der Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Tätigkeiten in der Region ab.
Bereits am Sonntag hatte Präsident Nikos Christodoulidis die sofortige Bereitstellung von Mitteln an Gemeinderäte angekündigt, um dringende Bedürfnisse zu decken. Die Überweisungen erfolgten bereits am Freitag. Weitere Hilfe werde je nach Bedarf gewährt, der in Gesprächen mit Vertretern der betroffenen Gemeinden ermittelt werde, so der Präsident.
Die Regierung schlug außerdem Maßnahmen vor, um vorübergehenden Wohnraum für Obdachlose bereitzustellen, ihre Grundbedürfnisse zu decken, psychologische Unterstützung anzubieten und Mietzuschüsse zu gewähren — solange wie nötig.
Der Präsident versicherte, dass alle beschädigten Häuser vollständig wiederaufgebaut werden, auch solche ohne Versicherungsschutz. Familien, deren Häuser zerstört oder beschädigt wurden, können mit bis zu 10.000 Euro sowie 2.000 Euro pro unterhaltsberechtigter Person rechnen.
Darüber hinaus sind Entschädigungen für Bürger vorgesehen, die aufgrund der Katastrophe vorübergehend ihre Arbeit verloren haben.
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