Kriminalnacht auf Zypern: Überfälle, Explosion und Massenfestnahmen

Die zyperische Polizei untersucht eine Reihe von Vorfällen, die sich in den letzten 24 Stunden in verschiedenen Teilen des Landes ereignet haben, darunter ein Raubüberfall, eine Autoexplosion und eine Massenschlägerei vor einem Nachtclub. Alle Fälle werden aktiv untersucht, mehrere Personen wurden festgenommen.
In Nikosia griffen Unbekannte gegen 20:00 Uhr im Stadtzentrum einen 32-jährigen Mann an. Nach Angaben der Polizei wurde er von zwei Angreifern geschlagen; einer fügte ihm eine Stichwunde an der Stirn zu, der andere schlug ihm mit einem Stock auf den Arm. Danach entwendeten die Täter die Brieftasche des Opfers und flüchteten.
In Liopetri, Bezirk Famagusta, explodierte gegen 3:00 Uhr morgens das vor dem Haus geparkte Auto eines 45-jährigen Mannes. Die Explosion beschädigte den vorderen Teil des Wagens schwer; der Tatort wurde abgesperrt, und die Ermittlungen begannen am Morgen.
In Limassol nahm die Polizei nach einer Massenschlägerei vor einem Nachtclub in Ypsonas fünf Personen fest, nachdem ein Konflikt in eine Auseinandersetzung mit etwa 20 Beteiligten ausgeartet war. Infolgedessen wurden fünf Personen verletzt; einer von ihnen bleibt zur Beobachtung im Krankenhaus, die anderen wurden entlassen. Gegen die Beteiligten wurden Haftbefehle erlassen, die Ermittlungen dauern an.
Parallel dazu führte die Polizei landesweit großangelegte Operationen zur Kriminalitätsprävention und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung durch. Bei den Razzien wurden 20 Personen festgenommen und Verstöße wie Schlägereien, Diebstähle, illegaler Aufenthalt und Trunkenheit am Steuer festgestellt.
In der Nacht wurden 488 Fahrzeuge und mehr von 650 Personen kontrolliert, Dutzende von Verkehrssünderprotokollen wurden erstellt, darunter 87 Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitung. Zudem wurden Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgestellt, neun Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Polizei kündigte die Fortsetzung der täglichen verstärkten Einsätze an.

