Nächtliche Explosion in Geroskipou: Polizei untersucht Vorfall mit improvisiertem Gerät
In der Gegend von Geroskipou bei Paphos untersucht die Polizei einen Vorfall mit einem improvisierten Sprengkörper, der nachts im Hof eines Wohnhauses detonierte. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, und es wurden auch keine Schäden festgestellt.
Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden meldete eine Anwohnerin gegen 00:30 Uhr der Polizei einen lauten Knall, der einer Explosion ähnelte und sie mitten in der Nacht geweckt hatte. Polizeibeamte trafen umgehend am Tatort ein, doch eine erste Inspektion des Hauses und der Umgebung ergab keine Anzeichen von Zerstörung.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden im Hof eine Plastikflasche mit einer brennbaren Flüssigkeit sowie ein improvisiertes Gerät, bestehend aus einem brennbaren Stoff und einem Feuerwerkskörper, gefunden. Nach der vorläufigen Version explodierte lediglich der Feuerwerkskörper, die Flüssigkeit entzündete sich jedoch nicht, wodurch schwerwiegendere Folgen vermieden werden konnten.
Am Morgen führten Spezialisten zusätzliche Prüfungen durch und bestätigten, dass die Ursache des lauten Knalls die Detonation eines industriellen Feuerwerkskörpers war. Die Flasche mit dem brennbaren Inhalt wurde für forensische Untersuchungen sichergestellt.
Die Polizei ermittelt weiter, wer das Gerät im Hof des Wohnhauses zu welchem Zweck platziert hat. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Paphos geführt.
Nach vorliegenden Informationen ist die Hausbesitzerin eine griechische Zyprerin. Derzeit liegen keine Informationen darüber vor, ob sich zyprische Staatsbürger anderer Nationalitäten, einschließlich türkischer Zyprer oder ausländischer Staatsangehöriger, im Haus befanden oder in irgendeiner Weise mit dem Vorfall in Verbindung standen.
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