Eröffnung des neuen Museums auf Zypern bis 2027 verschoben
Der Bau des neuen archäologischen Museums auf Zypern im Wert von 144 Mio. € verzögert sich – seine Eröffnung wurde auf mindestens Ende 2027 verschoben, obwohl ursprünglich geplant war, die Arbeiten im Jahr 2026 abzuschließen.
Hauptgrund für die Verzögerung ist ein Streit mit dem Bauunternehmen, das eine Fristverlängerung von fast 500 Tagen beantragt hatte. Ein Teil der Forderungen wurde als unbegründet abgelehnt, eine teilweise Verlängerung wurde jedoch genehmigt.
Zusätzliche Schwierigkeiten hängen mit der Lieferung seltener und spezialisierter Materialien zusammen, darunter Architekturglas aus den USA und andere Komponenten, die nur in wenigen Ländern hergestellt werden.
Selbst nach dem ursprünglichen Plan waren nach Abschluss der Bauarbeiten noch etwa 18 Monate für die Einrichtung der Ausstellungen vorgesehen, sodass die tatsächliche Eröffnung nicht vor 2028 erwartet wurde. Nun wurden die Fristen teilweise revidiert – der Abschluss des Projekts wird für Ende 2027 prognostiziert.
Das Museum wird auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern errichtet und soll zu einer der größten Kultureinrichtungen der Insel werden. Es wird etwa 6.500 archäologische Exponate sowie Labore, Ausstellungssäle, eine Bibliothek, ein Café und öffentliche Räume beherbergen.
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