Die Plattform e-kalathi kann zur Preismanipulation genutzt werden — Verbraucherschützer warnen

Der Zyprische Verbraucherverband äußerte ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Preismanipulation auf der Plattform e-kalathi, die den Menschen helfen soll, die günstigsten Supermärkte zu finden.
Dem Verband zufolge kann die Plattform anstelle eines transparenten Preisvergleichs die Käufer in die Irre führen.
Was ist e-kalathi und wo liegt das Problem?
E-kalathi ging im Juni 2025 an den Start. Die Idee war einfach: Preise in verschiedenen Supermärkten anzeigen, den Wettbewerb stärken und die Einkaufskosten senken. Aber nach 7 Monaten, so der Verbraucherverband, ist dies nicht eingetreten.
Kontrollen im Januar 2026 zeigten Folgendes:
• Einige Supermärkte senken künstlich nur die Preise für Produkte, die in e-kalathi enthalten sind;
• Ähnliche Produkte derselben Marke, die nicht auf der Plattform sind, werden deutlich teurer verkauft.
Als Ergebnis erscheint ein Supermarkt in e-kalathi „billig“, aber der reguläre Einkaufskorb ist tatsächlich teurer.
Beispiel:
Kinderyoghurt mit Erdbeergeschmack:
• Die Erdbeerversion ist in e-kalathi → Preis niedrig
• Andere Geschmacksrichtungen desselben Joghurts im Laden → Preis höher
Dies erzeugt ein verzerrtes Bild davon, welcher Supermarkt tatsächlich günstiger ist.
Weitere besorgniserregende Punkte:
• Nur 1 von 7 großen Supermärkten hat das vollständige Sortiment in e-kalathi hochgeladen
• Die Anzahl der Produkte auf der Plattform nimmt allmählich ab
• Preise variieren sogar zwischen Filialen derselben Kette
• Der Unterschied zwischen dem teuersten und günstigsten Supermarkt sank von 13 % im Sommer 2025 auf 4,4 % im Januar 2026, was verdächtig aussieht
Der Verbraucherverband warnt: In der aktuellen Form kann e-kalathi Käufer irreführen und benötigt eine offizielle Überprüfung.
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