Unterseekabel des Great Sea Interconnector Projekts erfolgreich in 3 km Tiefe getestet
Nexans hat die Unterwassertests des Kabels, das im Great Sea Interconnector Projekt — der Energieverbindung zwischen Griechenland, Zypern und Israel — eingesetzt werden soll, erfolgreich abgeschlossen.
Während der Tests wurde das Kabel in einer Tiefe von 3.000 Metern unter Wasser installiert und überprüft, was einen neuen Weltrekord darstellt. Nach der Bergung des Kabels führten Fachleute elektrische Tests und visuelle Inspektionen durch, die seine Funktionsfähigkeit unter extremen Tiefseebedingungen bestätigten.
Das Projekt zielt darauf ab, Zypern an das europäische Stromnetz anzuschließen. Derzeit ist die Insel das einzige EU-Land, das nicht mit dem gemeinsamen Energienetz des Kontinents verbunden ist, was die Entwicklung des Energiemarktes und die Integration erneuerbarer Energien erschwert.
Der Zeitplan für die Umsetzung des Projekts bleibt jedoch ungewiss. Zuvor hatte Nexans mitgeteilt, dass der Zeitplan für die Kabellieferung überarbeitet wird und der Abschluss des Projekts in das nächste Jahrzehnt verschoben werden könnte.
Dennoch erklärte Michael Damianos, dass das Projekt nicht gestoppt werde, und Dan Jorgensen bestätigte die Bereitschaft der Europäischen Kommission, die Initiative politisch und technisch zu unterstützen.
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