Entwicklung von Hafen und Marina Larnaka wird vom Staat umgesetzt
Die Arbeiten zur getrennten Entwicklung des Hafens und der Marina von Larnaka werden von der zyprischen Hafenbehörde in Zusammenarbeit mit dem Staat übernommen. Dies erklärte der Minister für Verkehr, Kommunikation und öffentliche Arbeiten Zyperns, Alexis Vafeades, nach der Präsentation einer Studie zur Infrastrukturentwicklung.
Nach der Kündigung des Vertrages mit der Firma Kition hätten die Behörden versprochen, die weitere Strategie für diese Schlüsselobjekte zu überdenken. Das Hauptziel sei es, die Projekte schnell, nachhaltig und mit minimalen Risiken umzusetzen, um eine Wiederholung der Misserfolge der letzten Jahre zu vermeiden.
Gemäß den Empfehlungen der Experten wird für den Hafen eine Modernisierung des Nordkais, eine Vertiefung des Hafenbeckens für größere Schiffe und eine Erneuerung der Ausrüstung vorgeschlagen. Dies soll den Bedarf bis zum Jahr 2055 decken.
Für die Marina wird eine Erweiterung des nördlichen Teils des Beckens, Verbesserungsmaßnahmen und die Installation von schwimmenden Stegen vorgeschlagen, wodurch die Kapazität auf 300 Schiffe erhöht wird. Der geschätzte Entwicklungshorizont liegt bei etwa 7 Jahren.
Der Minister betonte, dass die Projekte aus staatlichen Mitteln und über ein transparentes Ausschreibungsverfahren realisiert werden. Eine direkte Wiederaufnahme des Vertrages mit der Firma Prosperity sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich.
Larnakas Bürgermeister Andreas Vyras merkte seinerseits an, dass die Stadt nicht nur die Modernisierung der maritimen Infrastruktur erwarte, sondern auch eine vollwertige Entwicklung der küstennahen Landzone, die neue Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum bringen soll.
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