Schicksal der Energiebrücke fraglich: EIB-Entscheidung bestimmt die Zukunft des Projekts Griechenland–Zypern
Das Projekt der elektrischen Interkonnektion Great Sea Interconnector ist in eine entscheidende Phase eingetreten: Seine weitere Umsetzung hängt von der Position der Europäischen Investitionsbank (EIB) ab, die die Bereitschaft des Projekts für eine Finanzierung in Höhe von 1 Milliarde Euro bewerten muss.
In den kommenden Monaten wird die EIB eine Due-Diligence-Prüfung zur technischen, finanziellen und organisatorischen Tragfähigkeit des Projekts durchführen. Basierend auf den Ergebnissen wird die Bank eine Schlüsselentscheidung treffen: Wenn das Projekt als ausreichend ausgereift anerkannt wird, geht es in die Phase der Umsetzung über; andernfalls könnte es endgültig gestoppt werden.
Die Initiative erhielt neuen Schwung nach einem gemeinsamen Appell der Energieminister Griechenlands und Zyperns an die EIB mit der Bitte um eine entsprechende Bewertung. Dies war ein Schritt nach einer langen Phase der Unsicherheit, die von technischen und finanziellen Schwierigkeiten begleitet war.
Das Interkonnektor-Projekt wird als strategisch für die Energiesicherheit der Region betrachtet. Es soll die Energiesysteme beider Länder verbinden und die energetische Isolation Zyperns verringern, das einer der wenigen EU-Staaten ohne elektrische Verbindung zum transeuropäischen Netz bleibt.
Es wird erwartet, dass die Entscheidung der EIB zu einem Wendepunkt wird: Ein positives Urteil wird den Weg für den Bau ebnen, während eine Ablehnung die Umsetzung eines der größten Infrastrukturprojekte im östlichen Mittelmeerraum gefährden würde.
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