Angeklagter greift Staatsanwältin in Limassol unmittelbar nach dem Urteil an
Am 3. April 2026 griff ein Angeklagter in Zypern, Limassol, im Gebäude des Ständigen Strafgerichts unmittelbar nach der Urteilsverkündung eine Anwältin der Republik (Δικηγόρος της Δημοκρατίας) an, wie die Pressestelle des Generalstaatsanwalts mitteilte.
Dem offiziellen Bericht zufolge wurde die Geschädigte mit einem Krankenwagen zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht; Einzelheiten zu ihrem Zustand wurden noch nicht veröffentlicht.
Der Generalstaatsanwalt (Γενικός Εισαγγελέας) wies den Polizeichef (Αρχηγό Αστυνομίας) unverzüglich an, eine vollständige Untersuchung der Umstände des Angriffs durchzuführen und die Sicherheitsmaßnahmen für die juristischen Beamten des Juristischen Dienstes neu zu bewerten. In einer Erklärung verurteilte der Staatsanwalt den Angriff scharf als unannehmbaren Akt, der sich nicht nur gegen eine bestimmte Mitarbeiterin, sondern gegen das Funktionieren der Justiz insgesamt richte.
Der Vorfall eröffnet nach Einschätzung offizieller Quellen erneut die Diskussion über Sicherheitsfragen in Gerichtssälen und den Schutz von Justizangestellten. Die Polizei ermittelt; die offiziellen Stellen erklärten ihre Absicht, die Sicherheitsvorkehrungen bei Bedarf zu verstärken und die Öffentlichkeit über neue Erkenntnisse zu informieren.
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