Mobile Entsalzungsanlage im Hafen von Limassol in Betrieb genommen
Im Hafen von Limassol wurde eine mobile Meerwasserentsalzungsanlage mit einer Kapazität von 10.000 Kubikmetern pro Tag voll in Betrieb genommen. Dies gab das zypriotische Landwirtschaftsministerium bekannt und betonte, dass das Projekt Teil eines umfassenden Programms zur Lösung der Wasserknappheit sei.
In den letzten Wochen lief die Anlage im Testbetrieb, wobei notwendige technische und qualitative Prüfungen durchgeführt wurden. Nach deren erfolgreichem Abschluss nahm die Station den regulären Betrieb auf und speist bereits gereinigtes Wasser in die allgemeine Wasserbilanz des Landes ein.
Dies ist bereits die dritte neue Entsalzungsanlage, die in jüngster Zeit in Betrieb genommen wurde. Zuvor hatten Stationen im Gebiet Moni (Kapazität ca. 15.000 Kubikmeter pro Tag) und Kissonerga (12.000 Kubikmeter pro Tag) ihre Arbeit aufgenommen.
Dank der neuen Anlagen hat sich die Zahl der Entsalzungsanlagen auf Zypern von fünf auf acht erhöht, und nach der Inbetriebnahme einer weiteren Station im Gebiet Garillis werden es neun sein.
Die Pläne der Regierung für 2026–2027 sehen die Inbetriebnahme weiterer Anlagen vor, darunter Projekte in Episkopi, Vasiliko, Mazotos und Germasogeia. Insgesamt sollen sie die Gesamtkapazität des Entsalzungssystems um etwa 157.000 Kubikmeter Wasser pro Tag erhöhen.
Die Behörden rechnen damit, dass durch diese Projekte bereits bis Anfang 2027 fast 100 % des Trinkwasserbedarfs des Landes durch entsalztes Meerwasser gedeckt werden können, wodurch die Wasserreserven in den Staudämmen für die Landwirtschaft erhalten bleiben.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- 29 illegale Migranten bei Großoperation auf Zypern festgenommen
- Zypern senkt Quote illegaler Beschäftigung in zehn Jahren um das Dreifache
- Frau mit geschmuggelten Zigaretten und Tabak am Grenzübergang Ledra festgenommen
- KKTC-Behörden melden Schutz des in Limassol entführten Kindes
- Gesundheitsministerium der Republik Zypern warnt vor Leishmaniose: Die Krankheit wird bei etwa 3% der Bevölkerung festgestellt

