Drei Festnahmen in Limassol wegen Geldwäsche: Autos und Eigentum im Wert von Hunderttausenden Euro beschlagnahmt

Die zyprische Polizei hat in Limassol zwei Sondereinsätze im Rahmen des Kampfes gegen organisierte Kriminalität und Finanzbetrug durchgeführt. Infolgedessen wurden drei Personen festgenommen, darunter ein aktiver Polizeibeamter.
Wie die Strafverfolgungsbehörden mitteilten, handelt es sich bei einem der Verdächtigen um einen 45-jährigen Polizisten, gegen den wegen Geldwäsche ermittelt wird. Bei einer Durchsuchung seines Hauses beschlagnahmten die Ermittler eine Reihe von Beweismitteln. Auf gerichtliche Anordnung wurde zudem Vermögen im Gesamtwert von über 220.000 Euro beschlagnahmt, darunter ein Luxusauto.
Zwei weitere Festgenommene sind ein 49-jähriger Mann und eine 50-jährige Frau. Sie stehen im Verdacht, einer kriminellen Vereinigung anzugehören und illegale Erträge gewaschen zu haben.
Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung entdeckte und beschlagnahmte die Polizei ebenfalls diverse für die Ermittlungen relevante Beweismittel. Das Gericht ordnete die Beschlagnahme von Eigentum im Wert von über 200.000 Euro an, darunter vier Premium-Fahrzeuge.
Nach Angaben der Polizei wurden die Operationen nach der Analyse operativer Informationen im Rahmen verstärkter Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität auf der Insel durchgeführt.
Die Ermittlungen dauern an. Die Strafverfolgungsbehörden untersuchen die Herkunft der Gelder und mögliche Verbindungen der Verdächtigen zu anderen Kriminalfällen.
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