Paphos: Ermittlungen wegen möglichem Massentötens von Hunden in privatem Tierheim
Der Stadtrat von Paphos, Kyriakos Savva, hat eine offizielle Beschwerde veröffentlicht, in der behauptet wird, dass in einem privaten Tierheim des Bezirks Dutzende Hunde illegal eingeschläfert wurden. Die Polizei bestätigte, dass die Ermittlungen bereits laufen.
Laut Savva ereigneten sich die Vorfälle angeblich mindestens fünfmal – am 27. Januar sowie am 1., 7., 10. und 16. Februar 2026. Allein am 16. Februar sollen etwa 40 Hunde eingeschläfert worden sein. Bei einem der Vorfälle gab es laut Savva einen Zeugen.
Die Beschwerde wurde von einem ehemaligen Freiwilligen des Heims eingereicht und an die Polizei, das Büro des Beauftragten für Umwelt und Tierschutz sowie andere zuständige Behörden weitergeleitet.
Der Stadtrat zieht Folgendes in Zweifel:
- ob die Tiere wirklich unheilbar krank oder gefährlich waren, wie es das Gesetz vorschreibt,
- ob die Eingriffe von einem registrierten Tierarzt durchgeführt wurden,
- ob die festgelegten Protokolle eingehalten wurden.
Besondere Fragen wirft die Tatsache auf, dass sich das Tierheim als „No-Kill“-Einrichtung positioniert und ein Teil der mutmaßlichen Einschläferungen angeblich außerhalb der Arbeitszeiten stattfand.
Die Polizei von Paphos bestätigte, dass die Ermittlungen von der spezialisierten Einheit für Tierquälerei geführt werden.
Savva forderte eine umfassende strafrechtliche Prüfung und transparente Antworten von den Veterinärdiensten. Gleichzeitig betonte er, dass die Tiere weiterhin Hilfe benötigen, und bat die Öffentlichkeit, die Unterstützung für das Tierheim nicht einzustellen.
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