Behörden Zyperns verlängern BookieCo-Lizenz nach Schießerei in Larnaka nicht

Im Rahmen der Untersuchung des Schussvorfalls in Larnaka hat die Nationale Wettbehörde Zyperns (ΕΑΣ) die Aufhebung der Lizenz der Bookieco Betting Stores Ltd. bekanntgegeben.
Die Klasse-A-Lizenz (Nr. A016) unter dem Handelsnamen BookieCo lief am 9. Februar 2026 ab. Ab dem 10. Februar ist es dem Unternehmen nicht mehr erlaubt, Wettleistungen auf dem Gebiet der Republik Zypern gemäß dem Wettgesetz 37(I)/2019 anzubieten.
In der Erklärung der ΕΑΣ wird klargestellt, dass das Anbieten von Wettleistungen sowohl in den Büros des Unternehmens als auch über seine autorisierten Vertreter verboten ist. Zur Klärung möglicher finanzieller Verpflichtungen gegenüber Kunden wird empfohlen, sich an das registrierte Büro des Unternehmens in Larnaka zu wenden.
Es sei daran erinnert, dass während der Untersuchung der Ereignisse am 17. Januar die Polizei einen 47-jährigen Unternehmer festnahm, dem laut Medienberichten das Unternehmen gehört.
Er wird beschuldigt:
- in den Justizprozess einzugreifen,
- Verschwörung zur Begehung einer Straftat.
Darüber hinaus wird der 47-jährige Beschuldigte des illegalen Besitzes von Eigentum beschuldigt — in den Büros seines Unternehmens wurden große Bargeldsummen und 42 Schecks im Wert von über 500.000 Euro gefunden.
Die Gerichtsverhandlung ist für den 11. März 2026 angesetzt. Bis dahin bleibt er gegen Kaution frei — 80.000 Euro, mit Einziehung der Reisepässe und Ausreiseverbot.
Die Nationale Wettbehörde erklärte, dass sie bereit sei, mögliche Beschwerden von Spielern zu prüfen und bei der Streitbeilegung zu helfen.
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