Behörden in Zypern verschärfen Kontrolle aufgrund steigender Grippetodesfälle
Das Gesundheitsministerium von Zypern und der staatliche Gesundheitsdienst OKYpY haben angesichts eines starken Anstiegs tödlicher Grippefälle den Alarmzustand erhöht.
Offiziellen Angaben zufolge sind seit Beginn der Saison 24 Personen auf der Insel an laborbestätigter Influenza gestorben. Alle Patienten befanden sich in medizinischer Behandlung.
Der erste Todesfall in dieser Grippesaison wurde im Dezember verzeichnet — das Opfer gehörte zur Risikogruppe.
Zu den Verstorbenen gehören auch Kinder: Es wird über den Tod eines vierjährigen Mädchens in Nikosia sowie eines 54-jährigen Mannes, der in einer Privatklinik behandelt wurde, berichtet.
Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass in dieser Saison in Zypern vor allem Influenza vom Typ A vorherrscht, die häufiger zu schweren Komplikationen bei älteren Menschen und Patienten mit chronischen Erkrankungen führt.
Zusätzlichen Druck auf das Gesundheitssystem verursacht die aktive Verbreitung des respiratorischen Synzytialvirus (RSV), insbesondere bei Kindern und geschwächten Patienten.
Medizinisches Personal ruft die Bevölkerung dazu auf, auf Symptome zu achten, Kontakte bei Krankheit zu vermeiden und rechtzeitig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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