Behörden diskutieren strenge Maßnahmen für E-Scooter: Verbot oder Registrierung
Die Behörden Zyperns sind besorgt über die steigende Zahl von Unfällen mit Beteiligung von E-Scootern. Vor dem Hintergrund schwacher Kontrollen und Verkehrsverstöße werden zwei Optionen diskutiert: ein vollständiges Verbot von Scootern auf Straßen oder die Einführung einer verpflichtenden Registrierung, von Kennzeichen und Versicherung.
Derzeit dürfen Scooter gesetzlich nur auf Straßen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von bis zu 30 km/h, auf Radwegen und in speziell ausgewiesenen Zonen fahren. Die maximale Baugeschwindigkeit beträgt 20 km/h, das Tragen eines Helms ist Pflicht, und nachts ist zusätzlich eine reflektierende Weste vorgeschrieben. Die Polizei registriert jedoch Fälle, in denen die Geräte auf bis zu 80 km/h beschleunigen.
Von 2019 bis 2025 wurden 2 Todesfälle und Dutzende Verletzungen registriert. Im gleichen Zeitraum wurden mehr als 7.500 Bußgelder verhängt — hauptsächlich wegen Fahrens ohne Helm und der Nutzung verbotener Bereiche.
Umweltschützer schlagen vor, ein separates Register für Scooter zu schaffen sowie Kennzeichen und eine verpflichtende Versicherung einzuführen. Eine alternative Initiative sieht ein vollständiges Verbot ihrer Nutzung auf Straßen vor. Eine Entscheidung wurde noch nicht getroffen.
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