Ärzte schlagen Alarm: Krebspatienten warten wochenlang auf Behandlung

Die Gewerkschaft der Gesundheitsarbeiter PASIKI kritisierte die staatliche Organisation OKYPA (Οργανισμός Κρατικών Υπηρεσιών Υγείας), die für die Verwaltung öffentlicher Krankenhäuser und medizinischer Dienste verantwortlich ist. Anlass waren die ernsthaften Probleme, mit denen Patienten konfrontiert sind, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen.
In ihrer Erklärung betonte PASIKI, dass öffentliche onkologische Abteilungen lange Verzögerungen bei Untersuchungen und therapeutischen Verfahren, einen Mangel an moderner Ausrüstung und einen Mangel an spezialisiertem Personal aufweisen. Darüber hinaus klagen Patienten über bürokratische Schwierigkeiten bei der Terminvereinbarung und eingeschränkten Zugang zu neuen Medikamenten.
Die Gewerkschaft forderte die Leitung von OKYPA auf, unverzüglich Maßnahmen zur Verbesserung der Koordination zwischen den Abteilungen zu ergreifen, den Prozess der medizinischen Versorgung zu beschleunigen und gleichen Zugang zu allen Arten der Krebsbehandlung sicherzustellen. In der Erklärung wird auch die Notwendigkeit einer Erweiterung der Finanzierungsprogramme und der Einführung eines transparenten Mechanismus zur Überwachung der Behandlungsqualität hervorgehoben.
PASIKI betonte, dass die Rechtzeitigkeit und Qualität der medizinischen Versorgung bei Krebserkrankungen direkt die Überlebenschancen der Patienten beeinflusst. „Jede Verzögerung bei Diagnose und Behandlung kann Menschenleben kosten“, heißt es in der Erklärung der Gewerkschaft.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- In Zypern wurde erstmals erfolgreich eine Cochlea-Implantation bei sieben Monate alten Kindern durchgeführt
- Mann in Larnaka wegen Angriffs mit Machete festgenommen: Opfer verliert Finger
- Schäden im Physiotherapieraum in Paphos entdeckt, möglicherweise durch Schüsse
- Die Polizei Zyperns warnt vor einer neuen Art von Online-Visa-Betrug
- Illegale touristische Apartments bleiben ein Problem: Das Gesetz erlaubt keine Vor-Ort-Kontrollen

