Explosion nahe dem Haus eines russischen Staatsbürgers in Limassol: Polizei prüft mögliche Kette von Straftaten

In der vergangenen Nacht kam es im Stadtteil Ayios Tychonas in Limassol zu einer Explosion in der Nähe des Hauses eines 39-jährigen Staatsbürgers der Russischen Föderation. Gegen 01:30 Uhr ging bei der Polizei eine Meldung über einen lauten Knall ein, woraufhin ein Ermittlerteam zum Ort des Geschehens entsandt wurde.
Die Einsatzkräfte fanden Überreste eines selbstgebauten Sprengsatzes, bei dem eine leicht entzündliche Flüssigkeit verwendet wurde. Pyrotechniker und Experten sind vor Ort und bewerten die Art des Sprengsatzes sowie dessen mögliche Konstruktion.
Nach Angaben der Polizei hat der Hausbesitzer bereits gegenüber den Ermittlern ausgesagt. Die Behörden schließen nicht aus, dass diese Explosion mit einem anderen jüngsten Vorfall in Zusammenhang steht — versuchten Explosionen in einem Pub und einem Café im Stadtteil Zakaki, zu denen ebenfalls ermittelt wird.
Die Ermittlungen dauern an, die Strafverfolgungsbehörden arbeiten daran, alle Umstände und mögliche Verbindungen zwischen diesen Straftaten aufzuklären.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Zypern plant Strafen für Schändung toter Tiere einzuführen
- Oberstes Gericht Zyperns spricht €25.000 Entschädigung an Heldin des Buches „Eleni — Prostituierte, Engel in der Hölle“ zu
- Der zypriotische EU-Abgeordnete Fydias Panayiotou ist Gegenstand einer Untersuchung der EU-Staatsanwaltschaft geworden
- Zypern verzeichnete eine Rekordzahl an Touristen: Im Jahr 2025 besuchten über 4,5 Millionen Menschen das Land
- Die Zahl der Grippetoten auf Zypern steigt: am Wochenende starben sechs Menschen

