Limassol Zoo wird in Biodiversitätszentrum „Fysi“ umgewandelt
Nach jahrelangen Verzögerungen bereitet sich der Zoo von Limassol auf eine umfassende Transformation vor. Dem Stadtrat wurde ein aktualisierter Vorschlag vorgelegt, um die veraltete Menagerie in ein modernes Zentrum für Biodiversität und städtische Umwelt namens „Fysi“ (griechisch für „Natur“) umzuwandeln.
Das Projekt wurde vom Zyprischen Zentrum für Umweltforschung und -bildung der Metropolie von Limassol (KYKPEE) entwickelt und sieht einen vollständigen Konzeptwechsel vor: weg von der Tierhaltung hin zu einem offenen ökologischen und bildungsorientierten Raum.
Die Kernentscheidung ist der Verzicht auf die Haltung von Tieren in Gefangenschaft. Alle Zoobewohner werden nach wissenschaftlichen Protokollen und unter Gewährleistung von Transparenz in zertifizierte Auffangstationen überführt. Die Initiatoren bezeichnen dies als Übergang vom Modell „Zurschaustellung“ zum Modell „Koexistenz“.
Auf dem Gelände sind geplant:
- Interaktive und digitale Stationen mit Datenbanken zur Flora und Fauna Zyperns;
- „Lebende Labore“ und Mikro-Ökosysteme im städtischen Umfeld;
- Bildungsprogramme für Kinder, Familien und Forscher;
- Bereiche zu Urbanistik, Mikroklima, „Hitzeinseln“, Lichtverschmutzung und nachhaltiger Mobilität;
- Ein Kunstraum mit ökologischen Installationen.
Das Zentrum wird Teil eines internationalen Netzwerks für ökologische Bürgerschaft und wird mit 88 wissenschaftlichen Zentren und Universitäten in 39 Ländern zusammenarbeiten.
Derzeit findet eine Online-Konsultation mit den Einwohnern statt. Ein persönliches Treffen ist für den 4. März im Kulturzentrum Panos Solomonidis in Limassol geplant. Laut dem wissenschaftlichen Direktor von KYKPEE, Andreas Hadjichambis, sind die ersten Rückmeldungen positiv.
Das Projekt wird als neuer Meilenstein für die Stadt positioniert, um das ehemalige Zoogelände in einen modernen, ökologischen und international ausgerichteten Raum zu verwandeln.
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