Gesundheitsminister Hakan Dinçürek hält den Einsatz digitaler Karten zur Erfassung der Anwesenheit von Ärzten für zulässig
Am 8. Februar 2026 äußerte sich Gesundheitsminister Hakan Dinçürek in Nordzypern in einem Social-Media-Beitrag zur Einführung von Vollzeitarbeitszeiten im Gesundheitswesen und zur Zeiterfassung mit digitalen Karten.
Dinçürek bezeichnete die geplante Reform als strukturell, mit dem Ziel, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, die Zugänglichkeit in öffentlichen Krankenhäusern zu stärken und den Bürgern einen rechtzeitigen und gleichberechtigten Zugang zur medizinischen Versorgung zu gewährleisten.
Er betonte, dass die Maßnahme nicht dazu diene, Ärzte zu diskreditieren, sondern ein geordneteres, vorhersehbares und nachhaltiges Arbeitssystem geschaffen werden solle. Der Minister stellte die rhetorische Frage: „Welchen Schaden gibt es, wenn ein Arzt, der seine Pflichten erfüllt, beim Betreten und Verlassen eine digitale Karte verwendet?“ und unterstrich, dass das Nichtbeachten derjenigen, die das System nicht einhalten, inakzeptabel sei.
Dinçürek erklärte außerdem, dass die Zahl der Ärzte, die das Prinzip der Vollzeitarbeit unterstützen, höher sei als öffentlich dargestellt, und stellte die Repräsentativität der TIP-İŞ-Aussagen für die gesamte Ärzteschaft infrage.
Der Minister wies darauf hin, dass die Meinungen der Ärzte durch direkten Kontakt und Feedback aus der Praxis berücksichtigt werden. Er nahm Anmerkungen von Gemeindeführern, darunter Girnes Murat Şenkul, zur Kenntnis, betonte jedoch, dass die Gesundheitspolitik mit nationaler Verantwortung gestaltet werden müsse.
Dinçürek unterstrich seine Absicht, die Reform ohne Konfrontation und ohne Schaden für die Bevölkerung umzusetzen, wobei das öffentliche Interesse und die Verbesserung der Patientenversorgung im Vordergrund stehen.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- TRNZ-Scharfschützen gewinnen Gold bei internationalen Wettkämpfen in der Türkei
- Erhürman rief zu Dialog und Stabilität auf: „Energie kann der Schlüssel zum Frieden werden“
- Groß angelegte Polizeirazzien: Mehr als 1200 Fahrer zur Verantwortung gezogen
- Steuerexperte kritisierte neue Regierungsmaßnahmen: „Das ist faktisch eine Steueramnestie“
- Ökonom warnt: Politische Krise in der Türkei könnte die Wirtschaft der TRNZ direkt treffen

