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Die Preise für Opfertiere in der TRNZ sind vor dem Fest gestiegen

26.05.2026 / 10:44
Nachrichtenkategorie

Im Vorfeld des Festes interessieren sich die Einwohner der TRNZ verstärkt für die Kosten von Opfertieren, doch steigende Preise und sinkende Kaufkraft werden für viele Familien zu einer ernsthaften Belastung. Vor diesem Hintergrund bewerten Vertreter der Fleisch- und Viehwirtschaft die Marktlage unterschiedlich.

Wie der Vorsitzende der Metzgervereinigung, Rashit Şenkaya, mitteilte, liegt der Preis für ein Opfertier in diesem Jahr im Durchschnitt bei 25.000 bis 30.000 türkischen Lira. Seinen Angaben zufolge ist auch der Preis für das Schlachten gestiegen und erreicht 1000–1500 Lira. Şenkaya betonte, dass die Zahl der Bürger, die sich ein Opfertier leisten können, weiter zurückgeht und die Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren um etwa 20–30% gesunken ist.

Er hob hervor, dass die hohen Fleischpreise unmittelbar mit der wirtschaftlichen Lage im Land und dem starken Anstieg der Kosten für die Produzenten zusammenhängen. Besonderes Augenmerk legte der Vorsitzende der Metzger auf die Preisunterschiede zwischen dem Norden und dem Süden der Insel. Seinen Worten zufolge ist Lammfleisch in der Republik Zypern fast halb so teuer wie in der TRNZ. In diesem Zusammenhang rief Şenkaya die Behörden dazu auf, ein Subventionssystem für heimisches Fleisch einzuführen, um sowohl Produzenten als auch Verbraucher zu unterstützen.

Gleichzeitig zeichnete der Vorsitzende der Vereinigung der Tierproduzenten und -züchter, Adil Onalt, ein optimistischeres Bild. Seinen Angaben zufolge kostet ein lebendes Lamm 480–500 Lira pro Kilogramm, ein lebendes Kalb rund 250 Lira pro Kilogramm. Er erklärte, dass die Nachfrage nach Opfertieren in diesem Jahr im Gegenteil um 10–15% gestiegen sei.

Onalt merkte an, dass die Bürger Tiere inzwischen frühzeitig reservieren und dabei mehr Wert auf Qualität und die Zuverlässigkeit der Anbieter legen. Anders als in den vergangenen Jahren gebe es in dieser Saison praktisch keine Beschwerden über Verkäufer.

Experten weisen darauf hin, dass der Festtagsmarkt in der TRNZ weiterhin unter dem Druck der hohen Inflation und steigender Kosten steht und die weitere Entwicklung vom Kurs der türkischen Lira sowie von den Preisen für Futtermittel und Treibstoff abhängen wird.

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