ESK ruft dazu auf, keine Beleidigungen gegen Journalisten in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen
Die ESK (Enosi Syntakton Kyprou, Journalistenverband Zyperns) rief in ihrer Erklärung vom 27. April die Bürger dazu auf, Beleidigungen und herabwürdigende Äußerungen gegenüber Journalisten in sozialen Netzwerken zu unterlassen.
In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass in den letzten Wochen eine Welle von abfälligen, verleumderischen und spöttischen Bewertungen gegenüber allen Journalisten „im Allgemeinen“ zugenommen hat. Nach Ansicht der Organisation werden diese Veröffentlichungen auf Social-Media-Seiten sowohl von anonymen als auch von registrierten Konten verbreitet und reproduziert.
Die ESK betont, dass die journalistische Gemeinschaft eine nützliche Funktion für das demokratische Leben erfüllt und nicht mit Leichtigkeit und ohne Verantwortung „annulliert“, geschwärzt oder „befleckt“ werden sollte.
Gesondert wies der Verband darauf hin, dass Journalisten wie jede andere Berufsgruppe das Recht auf eine Meinung und deren Äußerung haben. In diesem Zusammenhang hält die ESK beleidigende Etikettierungen von Medienmitarbeitern für unzulässig, wenn Menschen nicht mit ihnen übereinstimmen.
Die Organisation rief alle Kollegen auf, Mobbing, Provokationen, Beleidigungen und herabwürdigenden Charakterisierungen gegen die Berufssparte entgegenzutreten. In der Erklärung heißt es, dass ein abwertender Umgang mit Journalisten insgesamt auch der Gesellschaft schadet, die an einer korrekten, vollständigen und umfassenden Information interessiert ist.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- RSCy 2026 Konferenz: Zypern plant, Brände alle 20 Minuten per Satellit zu überwachen
- Polizei untersucht zwei separate Fälle von Schüssen auf Hunde in Pera Chorio Nisou
- Die Hälfte der Arbeitnehmer auf Zypern verdient weniger als 2.000 € bei einem Durchschnittsgehalt von 2.605 €
- „Kyrenia II“ auf See: Zyprische Nationalgarde führte symbolische Operation zu Ehren des maritimen Erbes durch
- EZB belässt Zinsen unverändert: Inflationsdruck in der Eurozone steigt — mögliche Folgen für Zypern

