Europäische Kommission schickt Impfstoffe und Experten nach Zypern wegen MKS-Ausbruch
In Brüssel fand ein Treffen zwischen der zypriotischen Landwirtschaftsministerin Maria Panayiotou und dem EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi statt. Hauptthema war der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) und Maßnahmen zu deren rascher Eindämmung.
Laut Várhelyi liege die Priorität auf der schnellen Begrenzung der Epidemie und der Unterstützung der Landwirte. Ab heute wird die Europäische Kommission bei der Lieferung der ersten Impfstoffdosen helfen. Zypern wird zudem mit allen verfügbaren EU-Instrumenten unterstützt, einschließlich Finanzierungs- und Entschädigungsmechanismen.
Ab morgen wird eine Gruppe europäischer Veterinärexperten (EUVET) auf der Insel eintreffen. Ihre Mission wird sich auf die kontrollierten Gebiete der Republik Zypern konzentrieren. Nach Abschluss ihrer Arbeit werden die Spezialisten Empfehlungen vorlegen, die den Informationsaustausch, Tiertransporte, Impfungen und Maßnahmen zur Beseitigung von Infektionsherden betreffen könnten.
Die Europäische Kommission merkte an, dass es noch zu früh sei, die Wirksamkeit früher gelieferter Impfstoffe zu bewerten, da noch nicht genügend Zeit vergangen sei.
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