Chefwissenschaftler auf Zypern spricht über die zunehmende Beteiligung von Frauen an der Wissenschaft
Auf Zypern sprach der staatliche Chefwissenschaftler Dimitris Skourides am 7. April in Brüssel auf der Konferenz „Frauen, die Europa bauten“, wo er nationale Maßnahmen zur Erhöhung der Beteiligung von Frauen an Forschung, Innovation und Technologie vorstellte.
Nach den von Skourides vorgelegten Daten hat die Research and Innovation Foundation im Zeitraum 2023–2025 insgesamt 90 Ausschreibungen veröffentlicht und Verträge im Gesamtwert von 100 Mio. Euro abgeschlossen, wodurch 739 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, von denen 209 mit Frauen besetzt wurden.
Änderungen in den Programmen zur Finanzierung von Postdoktoranden führten zu einem Anstieg der Beteiligung von Frauen: 61 % der Anträge auf Koordination wurden von Frauen eingereicht, verglichen mit 29 % in den vorangegangenen Runden; Frauen leiten 76 % der finanzierten Projekte. Diese Zahlen verdeutlichen die Auswirkungen gezielter Maßnahmen auf die Geschlechterrepräsentation in wissenschaftlichen Projekten.
Skourides merkte an, dass Frauen auf Zypern 42,3 % der Teilnehmenden in Wissenschaft, Ingenieurwesen und STEM-Bereichen ausmachen sowie 29,3 % in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Er hob zudem den Frauenanteil im Kabinett von 37 % hervor und nannte Beispiele für Initiativen wie „Women for Tech“ und „Women for Cyber“ mit mehr als 670 aktiven Teilnehmerinnen. Seine Position wurde auch von der zyperischen Kommissarin für Geschlechtergleichstellung, Tzogi Christodoulou, unterstützt. Skourides rief zu einer stärkeren Netzwerkzusammenarbeit und einer aktiven Rolle von Frauen in Führung und Innovation auf.
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